Lions-Abend: Das Einstein-Teleskop

Eine erfreulich große Zahl von Mitgliedern des LC Aachen Carolina und unseres Clubs traf sich zu einem gemeinsamen Club-Abend im Haus der Erholungsgesellschaft Aachen zum Thema „Das Einstein-Teleskop – ein Spitzenprojekt der Astrophysik in unserer Region?“

Nach der Begrüßung und einem üppigen, geschmackvoll zubereiteten Buffet wurden wir auf den neuesten Stand der Astrophysik gebracht.

Mit Professor Oliver Pooth vom Lehrstuhl für Experimentalphysik III B an der RWTH Aachen, der kurzfristig für den verhinderten Professor Achim Stahl eingesprungen war, hätte es kaum einen besseren Referenten geben können. Mithilfe anschaulicher und erklärender Bilder erhielten wir neue Einblicke, wie durch die Messung von Gravitationswellen die frühesten Momente der Entstehung unseres Kosmos erforscht werden können.

Der Vortrag bot eine verständliche Einführung in das Projekt, seinen wissenschaftlichen Hintergrund sowie seine Bedeutung für unsere Region – auch im Hinblick auf Innovation, internationale Zusammenarbeit und gesellschaftliche Impulse.

Ihm gelang es, das prestigeträchtige europäische Großforschungsprojekt sowohl sprachlich als auch visuell äußerst verständlich und mit großer Begeisterung vorzustellen.

Das Einstein-Teleskop soll unterirdisch in etwa 200–300 Metern Tiefe errichtet werden, um seismische Störungen zu minimieren. Geplant ist eine dreieckige Tunnelanlage mit jeweils rund 10 Kilometer langen Armen. Führende Kernländer (finanziell & wissenschaftlich), welche die Planung, Finanzierung und Forschung maßgeblich vorantreiben, sind: Niederlande, Belgien, Deutschland und Italien. Entscheidung über den finalen Standort wird in den kommenden Jahren erwartet. Aktuell werden insbesondere zwei Hauptstandorte in Europa intensiv geprüft: die Euregio Maas-Rhein im Dreiländereck zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden sowie die italienische Insel Sardinien. Darüber hinaus ist auch die sächsische Lausitz als möglicher Standort in Deutschland im Gespräch.

Die Euregio Maas-Rhein gilt aufgrund ihrer geologischen Bedingungen, der starken wissenschaftlichen Infrastruktur sowie der aktiven Unterstützung durch die Region Aachen und das Land Nordrhein-Westfalen als besonders geeignet. In den vergangenen Jahren wurden hierzu umfangreiche Machbarkeitsstudien durchgeführt, um die Realisierung des geplanten Gravitationswellendetektors der nächsten Generation vorzubereiten. Es bleibt zu hoffen, dass die Euregio Maas-Rhein letztlich den Zuschlag für die Ansiedlung dieses herausragenden europäischen Forschungsprojekts erhält.

Auch wenn in der anschließenden lebhaften Diskussion unter anderem kritisch hinterfragt wurde, welchen Sinn und Zweck ein solches Forschungsprojekt für uns Steuerzahler – bei geschätzten Kosten von rund 3 Milliarden Euro – habe, ist es letztlich wohl die Neugier des Homo sapiens, sei es auf die Vergangenheit oder auf die Zukunft, die die Menschheit in ihrer Weiterentwicklung voranbringt.

Lions-Abend: Ein Vortrag über ehrenamtliche Wegbegleitung

In der winterlichen, von einer dicken Schneeschicht bedeckten Landschaft des Aachener Golfclubs traf sich unser Club zu seinem Neujahrsempfang in der gemütlichen warmen Harry-Colt-Lounge.

Mit Julius Daven, dem Vorsitzenden der EWD e.V., war ein besonderer Gastredner eingeladen, der über die Initiative „Ehrenamtliche Wegbegleitung Deutschland“ berichtete – an der unser Club auch indirekt beteiligt ist über unsere Unterstützung für die Aachener Jugendhilfeeinrichtung Maria im Tann. In seiner prägnant gehaltenen Powerpoint-Präsentation gelang es ihm, das bundesweit agierende Projekt eindrucksvoll und nachhaltig zu vermitteln – was sich auch in den zahlreichen interessierten Nachfragen widerspiegelte.

Darüber hinaus durften wir bei unserem ersten Clubabend des Jahres auch einige interessierte Freunde begrüßen. Der Abend begann mit einem Sektempfang, gespendet von Lionsfreundin Eva Baur, gefolgt von herzlichen Begrüßungen unter den Mitgliedern, die erfreulicherweise vielfach auch mit Ehe- oder Lebenspartner oder -partnerin erschienen waren.

Im Namen von Lions Clubs International wurden mehrere unserer Clubmitglieder zur Erinnerung und Anerkennung ihres langjährigen Engagements mit einem persönlichen Schreiben des internationalen Präsidenten A. P. Singh geehrt und mit dem Chevron Award ausgezeichnet. Neben einem ausgesprochenen Dank an alle aktiven Mitglieder, die sich an der Weihnachtskranz-Activity und der Zahngoldaktion beteiligt haben, wurde im Namen von Lions Deutschland Sigi Reimann mit einer Ehrenurkunde für ihr außerordentliches Engagement beim Adventskranz-Projekt gewürdigt. Auch das Ehepaar Peter und Verena Behrens wird für sein Engagement bei dieser Aktion noch gewürdigt werden.

Das Zwei-Gänge-Menü, zubereitet von Chefkoch Marc Creusen und ergänzt durch Zwischeneinlage, war erstklassig. So ging ein sehr gemütlicher Abend, kulinarisch exzellent und geistig bereichernd durch neue soziale Denkanstöße, schließlich zu Ende – mit etwas überschrittener „Lions-Zeit“.

Lions-Abend: Der Aachener Medizintechnik-Pionier Thomas Schmitz-Rode

Am 3. November 2025 traf sich unser Club im voll besetzten Konferenzraum des Digital Hub, der uns freundlicherweise von unserem Lionsfreund Roman Wienert zur Verfügung gestellt wurde. Nach der Begrüßung der Clubmitglieder sowie einiger Gäste – darunter unser heutiger Referent Prof. Dr. Thomas Schmitz-Rode – wurde noch einmal auf die beiden Activities Zahngold und Adventskränze hingewiesen. Besonders im Hinblick auf das letztgenannte Projekt wurde ein Appell an alle Clubmitglieder gerichtet, sich aktiv daran zu beteiligen. Constanze Schneider äußerte sich besorgt über die zunehmende Kriminalität im Umfeld des Zahngoldprojekts.

Nach kurzen einführenden Worten des Präsidenten Emile Paes hielt Prof. Dr. Thomas Schmitz-Rode über eine Stunde lang einen fesselnden Vortrag über die Entwicklung der Medizintechnik im Bereich von Herz und Kreislauf – gestützt auf seine persönliche Berufserfahrung. Über 40 Jahre beruflicher Tätigkeit ließ der Referent Revue passieren, wobei sich, illustriert mit ausdruckstarken Bildern, ein tief beeindruckendes Werkverzeichnis darstellte.

Ausgebildet als Diplom-Ingenieur im Fach Maschinenbau an der RWTH Aachen, entschloss er sich – angeregt durch seinen Zivildienst in der Chirurgie und Herzchirurgie – anschließend zu einem Studium der Humanmedizin, ebenfalls an der RWTH Aachen. Während seiner klinischen Laufbahn, die ihn bis zum Leitenden Oberarzt an der Klinik für Radiologische Diagnostik des Universitätsklinikums führte, erhielt Prof. Schmitz-Rode aufgrund seiner herausragenden Forschungstätigkeit den Ruf auf eine Professur für Experimentelle, Diagnostische und Interventionelle Radiologie an der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen.

Ende 2004 wurde er zum Professor für Angewandte Medizintechnik an der Medizinischen Fakultät berufen – verbunden mit der Leitung des gleichnamigen Instituts im Helmholtz-Institut der RWTH Aachen, das er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2025 leitete. Darüber hinaus war Prof. Schmitz-Rode maßgeblich am Aufbau zahlreicher Institute und Forschungsverbände im Campus-Cluster Medizin und Technik der RWTH Aachen beteiligt.

Durch seinen unermüdlichen Pioniergeist befinden sich heute mehrere seiner medizintechnischen Entwicklungen aus der klinischen und forschungsorientierten Tätigkeit weltweit im klinischen Einsatz. Auch jetzt, nach seiner Emeritierung, spürte man seine Liebe, Begeisterung und sein anhaltendes Interesse an der Weiterentwicklung der Medizintechnik deutlich. Es bleibt zu hoffen, dass diese Eigenschaften viele Nachfolgerinnen und Nachfolger in der deutschen Medizinwissenschaft inspiriert haben.

Eine lebhafte Diskussion schloss sich an, und noch lange unter dem Eindruck dieses Vortrags klang der Clubabend aus.

Lions-Abend: Ein Besuch in Alt-Lemiers

Am 11. August fanden sich in bester Sommerlaune 22 Lions und Gäste zur ersten Activity des Lionsjahres 2025/26 in der kleinen, an der deutsch-niederländischen Grenze gelegenen Siedlung Alt-Lemiers zusammen – zum Teil angereist mit dem Fahrrad oder sogar im Trabi-Kombi (Peter und Verena Behrens).

Nach der Begrüßung – insbesondere auch unseres neuen Clubanwärters Herrn Jörg-Uwe Schaefer und seiner Gattin – führte uns ein alteingesessener Bewohner Alt-Lemiers, Herr Frans Bodelier, durch den Ort. Mit großer Sachkenntnis ging er auf die Historie der Siedlung und der Catharina-Kapelle ein. Der Vorläufer der heutigen Kapelle war eine Castralia Capella (Schlosskapelle) Karls des Großen. Das heutige Gebäude, ausgestattet mit einem Tonnengewölbe, stammt aus dem Jahr 1100 und wurde um 1350 der Heiligen Jungfrau und Märtyrerin Katharina von Alexandrien geweiht. Sie gilt als eine der ältesten romanischen Kapellen der Niederlande und liegt direkt an der römischen Fernstraße von Aachen über Tongeren nach Lüttich.

1976 erhielt der Künstler Hans Truijen den Auftrag, den Innenraum dieses frühen Beispiels romanischer Architektur auszumalen. Bei der Restaurierung 1977 brachte Truijen seine freie Interpretation biblischer Erzählungen an den Wänden und im Gewölbe an. Die Gemälde sind voller Anspielungen und wirken wie eine fließende Verschmelzung von Himmel und Erde. Spontan entstandene Szenen zeigen etwa Moses, König David, Jesus, der auf dem Wasser geht, Petrus, die Kreuzigung, Adam und Eva und vieles mehr.

Anschließend zogen wir ins benachbarte Holset, wo im gemütlichen Restaurant ’t Klükske* der Abend bei gutem Essen, kühlen Getränken und lebhaften Gesprächen auf der Außenterrasse unter freiem Himmel in heiterer Atmosphäre ausklang.

*Der Name ’t Klükske leitet sich vom Verkleinerungswort für „Glocke“ ab. Rund um die Kirche und die angrenzenden Teiche lebt ein Biotop der Geburtshelferkröte, die an warmen Sommerabenden ein leises Quaken von sich gibt – einem kleinen Glockenspiel nicht unähnlich.

Lions-Abend: Ein Besuch bei den guten Seelen in Orange

Ohne sie wäre Aachen nicht die lebenswerte und schöne Stadt, die es ist: Die rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Aachener Stadtbetriebe. Unser jüngster Clubabend führte uns auf das Gelände der Zentrale am Madrider Ring, an dem wohl fast jeder Aachener schon einmal vorbeigefahren ist, aber kaum einer es selbst betreten hat.

Hier schlafen sie also, die orangefarbenen Boliden, die den einen oder anderen von uns schon selbst aus dem Schlaf geholt haben. Stadtbetriebsleiterin Indra Balsam stellte uns die vielfältigen Aufgaben ihrer Organisation vor – mit einem Budget von über 60 Millionen Euro eine große Einrichtung, die sich um alle Belange kümmert, die uns in Aachen umtreiben. Von der Müllabfuhr über den Straßenunterhalt (nein, die Leute sind nicht für die ganzen Baustellen verantwortlich!) bis hin zu Spielplätzen und Friedhöfen: Die Liste der Aufgaben ist lang und vielfältig. Da muss sich um Brückenbau und Grünflächenpflege ebenso gekümmert werden wie um Krematorium und Winterdienst.

Ein Riesenbetrieb, der 365 Tage im Jahr zu funktionieren hat. Wie er das tut, stellte uns Leiterin Indra Balsam mit Humor und Esprit vor. Sie ist eine Chefin, die auch selbst einmal mit dem Trupp in Orange rausfährt, um die Arbeit der „Kehrmännchen“, wie sie sich selbst gerne nennen, hautnah kennenzulernen. Seit 25 Jahren gibt es den Stadtbetrieb in seiner heutigen Form. Und die Entwicklung geht immer weiter. So soll zum Beispiel der Fuhrpark weiter elektrifiziert werden. Und die rund 130.000 Bäume im Stadtgebiet brauchen auch immer Pflege, rund 450 werden alljährlich neu gepflanzt. Auch um die kleinsten Pflanzen wird sich persönlich gekümmert: Die Stadtgärtnerei zieht Abertausende Blumen heran, mit denen im Frühling die Stadt in bunte Farben getaucht wird. So bleibt Aachen fröhlich – dank der Helfer in Orange.

Unser nächster Clubabend wird uns in eine ganz andere Einrichtung führen: nämlich die JVA Aachen. Jörg-Uwe Schäfer, seit Ende 2024 deren Leiter, wird uns am Freitag, 27. Juni, „in echt“ das Gelände vorstellen, nachdem wir die Anstalt ja schon am 19. Mai aus seinem spannenden Vortrag vorab kenngelernt haben.

Lions-Abend: Wohin mit den alten Blättern von Windkraftanlagen?

Auf Einladung unseres Schwesterclubs Lions Aachen Carolina nahmen wir an einem Vortragsabend teil, den die Aachener Architektin Ina Marie Orawiec zum Thema ressourcenorientierte Nachhaltigkeit in der Architektur hielt. Die weltweit gefragte Architektin hat jüngst mit dem Projekt „Wiederverwertung von Rotorblättern von Windkraftanlagen“ an der Weltmeisterschaft für Architekten teilgenommen. In Aachen hat sie beispielsweise den Hubschrauber-Landeplatz am Klinikum entworfen. 

Die Referentin bot ein anspruchsvolles Programm über Themen der allgemeinen Stadtentwicklung und zukünftigen Wohnformen. Im Kern schilderte sie uns ihre Vision von einer Weiterverwertung von Rohstoffen, die nicht abgecycelt, sondern zur Gänze wiedereingesetzt werden. Dazu hat sie Ideen entwickelt, Rotorblätter von Windkraftanlagen, die nach 20 Jahren außer Betrieb genommen werden müssen, aber wegen ihrer extremen Haltbarkeit nur sehr aufwändig entsorgt werden können, gezielt architektonisch weiter einzusetzen.

Dies kann durch den Einbau in neue Anlagen wie als Dächer von Sportstätten geschehen, als Pfeiler größerer Eventhallen, Brückenkonstruktionen und vieles mehr. Das Entsorgungsproblem dieser sehr stabilen Materialien war sicher den meisten von uns nicht präsent. Die Referentin stellte uns dar, dass sie mit diesen Konzepten schon zahlreiche Preise gewonnen habe, Aufträge für die praktische Umsetzung aber noch ausgeblieben seien, sodass sie ihre Projekte als Forschungsvorhaben vorantreiben will. Wie bei allen Innovationen ist der politische Wille letztlich maßgebend.

Wir danken der Präsidentin von Carolina, Anne Weisser, für die Einladung zu diesem hochinteressanten Vortrag. Die Vernetzung der Clubs untereinander wurde durch angeregte Gespräche weiter vorangetrieben.

Lions-Abend: Die Ukraine

Einen außergewöhnlichen Clubabend durfte wir am 9. September genießen. Auf Einladung des Lions Clubs Aachen Carolina erhielten wir in den stilvollen Räumen der Erholungsgesellschaft Aachen in der Reihstraße einen Überblick über die Geschichte der Ukraine von Dr. Susanne Korte.

Dr. Korte umriss die wechselvolle Geschichte des größten osteuropäischen Landes mit großer Kenntnis und in verständlichen Worten. Die europäischen und russischen Einflüsse und Herrschaftssphären, die Jahre unter mongolischer Herrschaft, die Schicksale der Kosaken- und Krimtartaren spielten in ihrem Vortrag ebenso eine Rolle wie das von schier unfassbarem Grauen verdunkelte 20. Jahrhundert. Dort versank die kurze ukrainische Unabhängigkeit zum Ende des Ersten Weltkrieges in der Terrorherrschaft des Stalinismus, der in den vier Millionen Hungertoten des Holodomor gipfelte.

Doch auch dies war nur ein Vorspiel zu noch mehr Millionen Ukrainierinnen und Ukrainern, die nach Deutschlands Überfall auf die Sowjetunion 1941 und den folgenden Kriegsjahren ihr Leben verloren. Dass nun russische Truppen das Land überfallen haben und die ukrainische Nation und Kultur erneut von Auslöschung bedroht ist, fügt der tragischen Geschichte des ukrainischen Volkes ein neues Kapitel hinzu. Für uns Besucher war es ein hochinteressanter Abend, der uns Hintergrundwissen zum größten militärischen Konflikt in Europa seit 1945 verschafft hat.

Lions-Abend: Opferschutz im Fokus

Erfreulich viele Mitglieder fanden sich zu unserem Clubabend am 7. November ein. Im Blickpunkt standen dabei Hilfsangebote für Opfer krimineller Taten. So stellte uns der Opferschutzbeauftragte der Polizei Aachen, Jochen Hoffmann (links im Bild), sein berufliches Tätigkeitsfeld vor. Er ist innerhalb der Polizei Aachen zuständig als Ansprechpartner für von Straftaten Betroffenen. Herr Hoffmann ist unter anderem als Koordinator aktiv, um Opferzeugen an geeignete Beratungsstellen und Hilfsangebote weiterzuvermitteln. Sein wesentliches Anliegen besteht darin, die bestehenden Möglichkeiten publik zu machen. So sorgt er auch innerhalb der eigenen Behörde dafür, dass Zeugen und Zeuginnen im Rahmen ihrer Vernehmungen von den Polizeibeamtinnen und -beamten ausreichend informiert werden.

Simone Borsten vom Weißen Ring (rechts) stellte uns die beachtlichen Unterstützungsangebote dieser privat organisierten Vereinigung vor, deren Arbeit überwiegend aus Spenden finanziert wird. Dort begleitet man Zeugen zu Vernehmungen, zu Gerichtsverhandlungen und lotst sie ebenfalls durch die bestehenden Hilfsangebote. Herauszuheben sind die Möglichkeiten der Anbindung an die Trauma-Ambulanz, deren Mitarbeiter aufgrund der getroffenen Vereinbarungen Opfern von Straftaten auch kurzfristig Beratungsgespräche zur Verfügung stellen. Der Weiße Ring stellt auch Schecks aus, die Beratungen bei Rechtsanwältinnen und -anwälten finanzieren.

„Lions-Abend: Opferschutz im Fokus“ weiterlesen

Clubabend: Chinas „Neue Seidenstraße“, das größte Verkehrsprojekt der Welt

Einblicke in ein ebenso faszinierendes wie gigantisches Projekt: Benno Wagner stellte uns die „Neue Seidenstraße“ vor. Foto: Heckert

Am heutigen Clubabend ging es nach Fernost: Benno Wagner aus Bonn, ehemaliges Mitglied unseres Clubs, referierte über die „Neue Seidenstraße“. Der studierte Jurist und Volkswirt, ehemaliger Geschäftsführer des Verbands der Diözesen Deutschlands und heute niedergelassener Anwalt, hatte schon früh einen Bezug zu Japan und Asien.

„Clubabend: Chinas „Neue Seidenstraße“, das größte Verkehrsprojekt der Welt“ weiterlesen

Clubabend: Der Thron Karls des Großen im Architektursystem der Aachener Pfalzkapelle

Tief in die Geheimnisse des Aachener Doms führte uns ein spannender Vortrag des ehemaligen Dekans der Fakultät Architektur der RWTH Aachen, Professor Dr.-Ing. Jan Pieper, der unter anderem den Lehrstuhl für Baugeschichte und Denkmalpflege leitete. Im Café Life gab er unseren Mitgliedern in seinem Vortrag „Der Thron Karls des Großen im Architektursystem der Aachener Pfalzkapelle“ einen Einblick in die jüngsten Forschungsergebnisse zum Dom. Die Professoren Pieper und Bruno Schindler sind in einem Team von Forschern den Rätseln des bekanntesten Aachener Gebäudes ein großes Stück näher gekommen. Wir erfuhren interessante und erstaunliche Fakten – etwa, wie die Pfalzkapelle die Staatsidee und das Selbstverständnis Karls des Großen verbildlicht.

„Clubabend: Der Thron Karls des Großen im Architektursystem der Aachener Pfalzkapelle“ weiterlesen