Starkes Engagement für Kinder und Jugendliche: Der Verein Ehrenamtliche Wegbegleitung Deutschland e.V. freut sich über eine Spende in Höhe von 2000 Euro des Lions Club Aachen Aquisgranum.
Im Rahmen einer symbolischen Scheckübergabe überreichte die amtierende Präsidentin des Clubs Eva Baur die Spende an unseren Vorsitzenden Julius Daven. Mit der Unterstützung würdigt der Lions Club die Arbeit des EWD, der sich für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe einsetzt und ihnen durch ehrenamtliche Wegbegleitungen zusätzliche verlässliche Bezugspersonen zur Seite stellt.
„Wir freuen uns sehr über diese wertvolle Unterstützung und das damit verbundene Vertrauen in unsere Arbeit“, betont Julius Daven. „Die Spende hilft uns dabei, weitere Menschen für ein ehrenamtliches Engagement zu gewinnen und Kindern und Jugendlichen verlässliche Beziehungen außerhalb ihres unmittelbaren Lebensumfeldes zu ermöglichen.“
Der EWD bedankt sich herzlich bei Eva Baur sowie allen Mitgliedern des Lions Club Aachen Aquisgranum für ihr gesellschaftliches Engagement und die großzügige Unterstützung. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Chancengerechtigkeit, Zugehörigkeit und verlässliche Begleitung junger Menschen.
Pünktlich nachdem um 18 Uhr der Aachener Tierpark Euregiozoo seine Tore für die Besucher geschlossen hatte, begann für unsere Mitglieder und ihre Familienangehörigen, Enkelkinder und befreundete Gäste ein ganz besonderer Clubabend. Gerade für die Kinder war das Folgende – an einem der letzten Tage der Sommerferien! – ein besonderes Erlebnis.
Es handelte sich dabei nicht um einen gewöhnlichen Zoobesuch. Der Euregiozoo beherbergt neben exotischen und einheimischen Tierarten auch verschiedene Artenschutzprojekte und einen Kinderbauernhof. Darüber hinaus bietet er alljährlich ein umfangreiches, pädagogisch begleitetes Sommerferienprogramm für seine jungen Gäste an.
Begrüßt wurden wir von der Leiterin des Euregiozoos und Veterinärmedizinerin Janina Dötzer, die uns anschließend persönlich durch den Tierpark führte. Sie hat Anfang dieses Jahres die Nachfolge des langjährigen Zoodirektors Wolfram Graf-Rudolf angetreten, da war die Diplom-Tierärztin mit gerade 30 Jahren die jüngste Zoodirektorin Deutschlands. Im Aachener Zoo ist sie aber keine Neuerscheinung: Sie ist schon seit 2021 als Kuratorin und seit 2023 als Tierärztin im Drimborner Wäldchen tätig.
Während des Rundgangs vermittelte sie uns interessante Einblicke in die Haltung und Versorgung der Tiere, die tägliche Arbeit des Zoos sowie die damit verbundenen Aufgaben im Tier- und Artenschutz. Mit großer Sachkenntnis beantwortete sie unsere zahlreichen Fragen und machte die Führung dadurch besonders anschaulich und informativ.
Da unser Lions Club den Tierpark bereits seit vielen Jahren unterstützt, bot dieser Besuch eine schöne Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen des Zoobetriebs zu schauen. Nach einer etwa anderthalbstündigen Führung ließen wir unseren Clubabend bei einer gemeinsamen Grillparty ausklingen.
Ein Vortrag von Prof. Dr. rer. nat. Walter Leitner, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr und Lehrstuhlinhaber für Technische Chemie und Petrolchemie an der RWTH Aachen, lockte viele Interessierte zu unserem Clubabend in der Brasserie des Aachener Golfclubs. Das Thema lautete: „Chemische Energiekonversion — die Zukunft nachhaltiger Energiesysteme“. Anwesend waren neben unseren Clubmitgliedern auch Gäste aus anderen Aachener Lionsclubs sowie Freunde aus unserem Bekanntenkreis. So konnte dieses hochaktuelle Thema einer größeren Zuhörerschaft vermittelt werden.
Nach einem wie immer erstklassigen Abendessen, hervorragend zubereitet von Küchenchef Marc Creusen, hörten wir mit großem Interesse den Vortrag des Professors. Es blieb nicht bei Worten: Assistiert wurde er von zwei Mitarbeitern aus seinem Institut, die ihn bei den verschiedenen anschaulichen Experimenten unterstützten.
Professor Leitner selbst stellte seinen Vortrag unter den Titel: „Fire and Ice: Wasserstoff und Kohlendioxid als Bausteine für eine nachhaltige Schnittstelle zwischen Energie und Chemie“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie eine Chemie aussehen könnte, die nicht mehr überwiegend auf fossilen Rohstoffen beruht, sondern auf erneuerbaren Energie- und Kohlenstoffquellen.
Welche Herausforderungen und Chancen sind mit einer solchen Transformation verbunden? Und warum ist Mülheim an der Ruhr ein besonders geeigneter Standort für ein Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion?
Der Referent machte deutlich, welch zentrale Rolle die Chemie für Ernährung, Gesundheit, Mobilität und Wohlstand einer wachsenden Weltbevölkerung spielt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts nutzt sie hierfür vor allem Erdöl — als Energieträger und als Rohstoff. Doch die ökologischen und ökonomischen Grenzen dieses Erfolgsmodells werden immer sichtbarer. Klimawandel, Ressourcenknappheit und die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen erfordern neue Wege: weg vom linearen Verbrauch, hin zu geschlossenen Stoffkreisläufen, erneuerbarer Energie und alternativen Kohlenstoffquellen.
Professor Leitner zeigte anschaulich, dass diese Transformation nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine große Chance ist. Chemische Energiekonversion kann helfen, erneuerbare Energie in speicherbare und nutzbare chemische Verbindungen umzuwandeln — und sie damit für Industrie und Gesellschaft verfügbar zu machen.
Der Vortrag machte deutlich: Die Transformation der Chemie ist keine ferne Vision, sondern eine konkrete wissenschaftliche und gesellschaftliche Aufgabe. Sie eröffnet Chancen für Innovation, Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und eine nachhaltigere Gestaltung unseres Wohlstands.
Für unseren Club war es ein sehr anregender Abend, der eindrucksvoll zeigte, wie eng Forschung, Verantwortung und Zukunftsgestaltung miteinander verbunden sind.
Am 9. Mai fand unsere diesjährige Clubreise statt. Obwohl sich die Mehrzahl der Mitglieder – wie aus der Umfrage bei der Mitgliederversammlung am 13. Oktober vergangenen Jahres hervorging – ursprünglich für eine Reise mit einer Übernachtung ausgesprochen hatte, wandelte sich die Meinung im Laufe des Jahres zugunsten eines eintägigen Ausflugs. So lag ein Besuch unserer Nachbarstadt Maastricht nahe.
Die Wettergötter, die im Monat Mai viel Arbeit haben, sowohl Freizeitler als auch Bauern zufriedenzustellen, sorgten für optimale Ausflugsbedingungen.
Ein Teil der angemeldeten Mitglieder traf sich bereits morgens im Bonnefantenmuseum. Im Laufe seines Bestehens ist das Museum mehrfach umgezogen. Seinen Namen erhielt das Bonnefantenmuseum von einem Kloster, in dem es von 1951 bis 1978 untergebracht war: dem Couvent des Bons Enfants („Kloster der guten Kinder“). Dieses Frauenkloster hatte sich im 18. Jahrhundert die Erziehung von Kindern zur Aufgabe gemacht.
Das 1995 am Ufer der Maas fertiggestellte neue Bonnefantenmuseum ist mit seinem zinkgedeckten Kuppelbau eine architektonische Landmarke der Stadt. Es entstand nach Plänen des italienischen Architekten Aldo Rossi. Neben einer ständigen Sammlung mittelalterlicher Skulpturen, italienischer Malerei sowie Gemälden aus den südlichen Niederlanden des 16. und 17. Jahrhunderts beherbergt das Museum auch eine bedeutende Sammlung moderner Kunst mit namhaften Künstlern wie Sol LeWitt, Richard Serra, Joseph Beuys und Anselm Kiefer. Hinzu kommen regelmäßig Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler.
Zur Zeit unseres Besuchs war die Ausstellung „Bitches Brew“ mit drei international anerkannten jungen niederländischen Künstlerinnen zu sehen. Im oberen Stockwerk des Museums konnten Kinder und Jugendliche selbst entdecken und nachempfinden, wie Künstler spielerisch Kunst schaffen.
Nach einem kurzen Fußweg entlang der Maas empfing uns das Restaurant „Zuyd“ auf seiner Terrasse zum Mittagessen. Punkt 14 Uhr waren wir mit insgesamt 15 Personen vollständig versammelt, und auch Hilbert de Wal traf ein, der uns am Nachmittag durch die historischen Ecken Maastrichts führte.
Obwohl den meisten von uns Maastricht aus früheren Besuchen bereits vertraut war, wurden uns dank seines großen Engagements, seines Insiderwissens und seiner Begeisterung viele bislang unbekannte Aspekte der Gouvernementsstadt nähergebracht.
Zum Verarbeiten der zahlreichen Eindrücke legten wir unterwegs eine Pause auf einem lauschigen Platz unter schattigen Bäumen ein, bevor wir den zweiten Teil unserer Stadtwanderung fortsetzten. Aus den vielen kirchlichen und historischen Erzählungen wurde die enge Verbindung zwischen Aachen und Maastricht mehrfach deutlich.
Am 13. April 2026 traf sich unser Club um 19.30 Uhr in der Harry-Colt-Lounge des Aachener Golfclubs zu einem Vortrag des diesjährigen Präsidenten Emile Paes zum Thema:
„Unser Domizil le Pèlerin – auf den Spuren des vierten Musketiers d’Artagnan“.
Anlass des Vortrags war unter anderem die geplante Clubreise nach Maastricht, jener Nachbarstadt, in der d’Artagnan während der Belagerung durch die Armee Ludwigs XIV. im 17. Jahrhundert gefallen ist und zu dessen Ehren später ein Denkmal errichtet wurde.
Das Thema d’Artagnan, der vierte Musketier aus dem weltberühmten Roman von Alexandre Dumas, war in den vergangenen Tagen in aller Munde. In Zeitungen sowie in Nachrichten und Fernsehsendungen wurde darüber berichtet, dass man vermutlich das Grab dieser historischen Persönlichkeit – oder Romanfigur? – in Maastricht entdeckt habe.
In einer mit Musik unterlegten Bildpräsentation wurde das nur kurze Leben dieses französischen Nationalhelden dargestellt. Geboren und aufgewachsen im Süden Frankreichs, am Fuße der Pyrenäen, stammt d’Artagnan aus jener Region, in der Eva und Emile mit ihrem Domizil „le Pèlerin“ eine zweite Heimat gefunden und aufgebaut haben.
Neben unseren Clubmitgliedern waren auch Gäste eingeladen, deren Anwesenheit bei manchen Teilnehmern zu einem überraschenden Wiedersehen führte.
Nach dem Empfangsgetränk, dem wie immer köstlichen Abendessen von Küchenchef Marc Creusen, sowie dem Vortrag mit Bild und Ton entwickelte sich zum Ausklang des Abends ein reger Gedankenaustausch.
Es wird laut in der Hausnummer 7a an der Königsberger Straße, laut und fröhlich, und das jeden Tag ab etwa 14 Uhr. An der Ecke zur Stettiner Straße schlägt für Hunderte Kinder aus dem Stadtteil Forst das heimliche Herz von Aachen. Dort liegt der D-Hof, das Jugendzentrum im Wohngebiet Driescher Hof.
Respekt für die Arbeit im D-Hof: Leiterin Sandra Jansen (Mitte) nahm den Scheck über 4000 Euro des Lions Clubs Aachen Aquisgranum entgegen von (v.l.) Präsident Emile Paes, Sigrid Reimann, der Leiterin der Adventskranz-Aktion, sowie Axel Praglowski und Hartwig Hillebrandt, Koordinatoren der Benefiz-Aktivitäten.
„Kommen darf hier jeder zwischen sechs und 27 Jahren“, erklärt die Leiterin Sandra Jansen. Wenn die Schule vorbei ist, ab etwa 14 Uhr, geht es im D-Hof los. Und wie es losgeht! Die vielen Angebote reichen von Kochen und Kreativem über Sport, Garten und diverse Medien bis hin zu Selbstbehauptung und Berufsvorbereitung. Im fast 40-köpfigen Team arbeiten mehr als 20 pädagogische Fachkräfte, ob Erzieherin, Lehrerin oder Sozialpädagoge. Neben den Aktivitäten im D-Hof stemmen sie noch die Offene Ganztagsbetreuung in der Grundschule Driescher Hof und der Förderschule Am Rödgerbach.
Im Driescher Hof sind die Mieten günstig. Wer finanziell nicht auf den sprichwörtlichen Rosen gebettet ist, findet oft in diesem Viertel eine bezahlbare Wohnung. Groß ist auch der Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Das Leben ist nicht immer einfach für die Familien in der Nachbarschaft; viele kämpfen mit Problemen unterschiedlicher Art. All das spielt an der Königsberger Straße 7a keine Rolle. „Bei den Kindern geht es nicht um: ‚Wo kommst du her?‘“, erklärt Sandra Jansen. „Sondern um: ‚Wer ist nett?‘ oder ‚Wer ist gut im Tor?‘ oder ‚Wer hat gute Ideen beim Kochen?‘.“
Für rund 300 junge Aachenerinnen und Aachener ist der D-Hof tagtäglich eine fröhliche und sichere Anlaufstelle, ein Treffpunkt und Teil des Lebens. „Wir versuchen, unsere Kinder und Jugendlichen zu stärken“, sagt Jansen. Und das schon seit 1981. Wie erfolgreich das ist, hat sich in Aachen längst herumgesprochen und findet immer wieder Anerkennung. So etwa beim Lions Club Aachen Aquisgranum, der jetzt den Erlös seiner jährlichen Adventskranz-Verkaufsaktion dem D-Hof widmete.
Viertausend Euro hatten die in der Vorweihnachtszeit verkauften Kränze erbracht, die von den mehr als 30 Clubmitgliedern in stundenlanger, liebevoller Bastelarbeit verziert und dann verkauft wurden. „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Geld Ihre wichtige Arbeit fördern können“, sagte der Präsident des Clubs, Emile Paes, bei der Scheckübergabe.
Über das Thema Integration ist derzeit viel zu lesen, darunter auch viel Unsachliches und Verzerrtes. In Vierteln wie dem Driescher Hof wird Integration oft ganz selbstverständlich gelebt. Leiterin Sandra Jansen ist überzeugt: „Was hier im Stadtteil geleistet wird, davon kann sich unsere ganze Gesellschaft eine große Scheibe abschneiden.“
Eine erfreulich große Zahl von Mitgliedern des LC Aachen Carolina und unseres Clubs traf sich zu einem gemeinsamen Club-Abend im Haus der Erholungsgesellschaft Aachen zum Thema „Das Einstein-Teleskop – ein Spitzenprojekt der Astrophysik in unserer Region?“
Nach der Begrüßung und einem üppigen, geschmackvoll zubereiteten Buffet wurden wir auf den neuesten Stand der Astrophysik gebracht.
Mit Professor Oliver Pooth vom Lehrstuhl für Experimentalphysik III B an der RWTH Aachen, der kurzfristig für den verhinderten Professor Achim Stahl eingesprungen war, hätte es kaum einen besseren Referenten geben können. Mithilfe anschaulicher und erklärender Bilder erhielten wir neue Einblicke, wie durch die Messung von Gravitationswellen die frühesten Momente der Entstehung unseres Kosmos erforscht werden können.
Der Vortrag bot eine verständliche Einführung in das Projekt, seinen wissenschaftlichen Hintergrund sowie seine Bedeutung für unsere Region – auch im Hinblick auf Innovation, internationale Zusammenarbeit und gesellschaftliche Impulse.
Ihm gelang es, das prestigeträchtige europäische Großforschungsprojekt sowohl sprachlich als auch visuell äußerst verständlich und mit großer Begeisterung vorzustellen.
Das Einstein-Teleskop soll unterirdisch in etwa 200–300 Metern Tiefe errichtet werden, um seismische Störungen zu minimieren. Geplant ist eine dreieckige Tunnelanlage mit jeweils rund 10 Kilometer langen Armen. Führende Kernländer (finanziell & wissenschaftlich), welche die Planung, Finanzierung und Forschung maßgeblich vorantreiben, sind: Niederlande, Belgien, Deutschland und Italien. Entscheidung über den finalen Standort wird in den kommenden Jahren erwartet. Aktuell werden insbesondere zwei Hauptstandorte in Europa intensiv geprüft: die Euregio Maas-Rhein im Dreiländereck zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden sowie die italienische Insel Sardinien. Darüber hinaus ist auch die sächsische Lausitz als möglicher Standort in Deutschland im Gespräch.
Die Euregio Maas-Rhein gilt aufgrund ihrer geologischen Bedingungen, der starken wissenschaftlichen Infrastruktur sowie der aktiven Unterstützung durch die Region Aachen und das Land Nordrhein-Westfalen als besonders geeignet. In den vergangenen Jahren wurden hierzu umfangreiche Machbarkeitsstudien durchgeführt, um die Realisierung des geplanten Gravitationswellendetektors der nächsten Generation vorzubereiten. Es bleibt zu hoffen, dass die Euregio Maas-Rhein letztlich den Zuschlag für die Ansiedlung dieses herausragenden europäischen Forschungsprojekts erhält.
Auch wenn in der anschließenden lebhaften Diskussion unter anderem kritisch hinterfragt wurde, welchen Sinn und Zweck ein solches Forschungsprojekt für uns Steuerzahler – bei geschätzten Kosten von rund 3 Milliarden Euro – habe, ist es letztlich wohl die Neugier des Homo sapiens, sei es auf die Vergangenheit oder auf die Zukunft, die die Menschheit in ihrer Weiterentwicklung voranbringt.
In der winterlichen, von einer dicken Schneeschicht bedeckten Landschaft des Aachener Golfclubs traf sich unser Club zu seinem Neujahrsempfang in der gemütlichen warmen Harry-Colt-Lounge.
Mit Julius Daven, dem Vorsitzenden der EWD e.V., war ein besonderer Gastredner eingeladen, der über die Initiative „Ehrenamtliche Wegbegleitung Deutschland“ berichtete – an der unser Club auch indirekt beteiligt ist über unsere Unterstützung für die Aachener Jugendhilfeeinrichtung Maria im Tann. In seiner prägnant gehaltenen Powerpoint-Präsentation gelang es ihm, das bundesweit agierende Projekt eindrucksvoll und nachhaltig zu vermitteln – was sich auch in den zahlreichen interessierten Nachfragen widerspiegelte.
Darüber hinaus durften wir bei unserem ersten Clubabend des Jahres auch einige interessierte Freunde begrüßen. Der Abend begann mit einem Sektempfang, gespendet von Lionsfreundin Eva Baur, gefolgt von herzlichen Begrüßungen unter den Mitgliedern, die erfreulicherweise vielfach auch mit Ehe- oder Lebenspartner oder -partnerin erschienen waren.
Im Namen von Lions Clubs International wurden mehrere unserer Clubmitglieder zur Erinnerung und Anerkennung ihres langjährigen Engagements mit einem persönlichen Schreiben des internationalen Präsidenten A. P. Singh geehrt und mit dem Chevron Award ausgezeichnet. Neben einem ausgesprochenen Dank an alle aktiven Mitglieder, die sich an der Weihnachtskranz-Activity und der Zahngoldaktion beteiligt haben, wurde im Namen von Lions Deutschland Sigi Reimann mit einer Ehrenurkunde für ihr außerordentliches Engagement beim Adventskranz-Projekt gewürdigt. Auch das Ehepaar Peter und Verena Behrens wird für sein Engagement bei dieser Aktion noch gewürdigt werden.
Das Zwei-Gänge-Menü, zubereitet von Chefkoch Marc Creusen und ergänzt durch Zwischeneinlage, war erstklassig. So ging ein sehr gemütlicher Abend, kulinarisch exzellent und geistig bereichernd durch neue soziale Denkanstöße, schließlich zu Ende – mit etwas überschrittener “Lions-Zeit”.
Eine schöne Weihnachtsfeier durften wir am 8. Dezember gemeinsam mit dem Lions Club Aachen Carolina feiern. Deren amtierender Lions-Präsident Hans-Bernd Schwienhorst drückte es in seiner Rede bereits verheißungsvoll als “Beginn einer Tradition” aus und unterstrich damit, dass Gemeinsamkeit in manchen Aktivitäten eine Bereicherung des Lions-Clublebens darstellt.
Unser Präsident Emile Paes unterstrich in seiner Rede das Streben nach Verständnis und Harmonie, wie es vor allem in der Vorweihnachtszeit stark erlebt wird. Entgegen dem gesellschaftlichen Trend spielen Macht und Prestige in unserem Lions-Gedanken keine Rolle, sondern nur der persönliche Einsatz des Einzelnen und die gesellschaftlichen Auswirkungen unserer Hilfswerkaktivität. “We serve” bedeutet somit auch, einen Teil unseres Privatlebens den weniger Privilegierten zu widmen.
Der feierlich geschmückte Saal im Haus der Erholungsgesellschaft lud uns ein, in fröhlicher und doch besinnlicher Stimmung miteinander ins Gespräch zu kommen und das köstliche Buffet vom Caterer Herrn Werden zu genießen. Die üppige Tischdekoration kam auch dieses Jahr zum Teil aus dem riesigen Fundus unserer Lionsfreundin Susanne Fischer, die alle Teilnehmer ermutigte, am Ende des Abends alle Dekoartikel mitzunehmen.
Begleitet wurde der Abend durch eine fast einstündige musikalische Einlage durch das Trio Iuliana Claus (Sopran), Dr. Nicole Besse (Sopran, Violine) und Erik Arndt (Klavier, Akkordeon).
Im Anschluss spielte unser Lionsfreund Jörg Schäfer auf dem Klavier entspannte Lounge-Jazzmusik, die den Gesprächsfluss im Saal um mindestens eine Oktave bereicherte.
Der Abend klang Lions-üblich gegen 22 Uhr aus und alle Lions-Freunde verabschiedeten einander mit den herzlichsten Wünschen zum anstehenden Weihnachtsfest und auf ein gesundes Wiedersehen im Jahr 2026.
Als Unterstützer des Vereins Tabalingo wurden wir an diesem Abend Zeugen einer überraschenden und vielschichtigen Theatershow, die professionell und facettenreich gestaltet wurde. Das Publikum im ausverkauften Saal applaudierte begeistert und ausdauernd nach dem anderhalbstündigen Programm.
Der Verein Tabalingo Sport & Kultur integrativ mit Sitz in Stolberg bietet integrativ und inklusiv Menschen mit und ohne Behinderung oder Förderbedarf kulturelle und sportliche Aktivitäten. Mehr als drei Viertel der Teilnehmenden sind junge Menschen, etwa zwei Drittel Kinder und Jugendliche. Den Verein gibt es schon seit 2010, er hat heute acht Angestellte und rund 60 Betreuerinnen und Betreuer.
Tabalingo bietet mehr als 20 Sportarten und Kulturangebote als wöchentliche Trainings oder Wochenend- und Ferienprojekte auf seinem Gelände in Stolberg an.
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