Lions-Abend: Wir feiern Weihnachten

Eine schöne Weihnachtsfeier durften wir am 8. Dezember gemeinsam mit dem Lions Club Aachen Carolina feiern. Deren amtierender Lions-Präsident Hans-Bernd Schwienhorst drückte es in seiner Rede bereits verheißungsvoll als „Beginn einer Tradition“ aus und unterstrich damit, dass Gemeinsamkeit in manchen Aktivitäten eine Bereicherung des Lions-Clublebens darstellt.

Unser Präsident Emile Paes unterstrich in seiner Rede das Streben nach Verständnis und Harmonie, wie es vor allem in der Vorweihnachtszeit stark erlebt wird. Entgegen dem gesellschaftlichen Trend spielen Macht und Prestige in unserem Lions-Gedanken keine Rolle, sondern nur der persönliche Einsatz des Einzelnen und die gesellschaftlichen Auswirkungen unserer Hilfswerkaktivität. „We serve“ bedeutet somit auch, einen Teil unseres Privatlebens den weniger Privilegierten zu widmen.

Der feierlich geschmückte Saal im Haus der Erholungsgesellschaft lud uns ein, in fröhlicher und doch besinnlicher Stimmung miteinander ins Gespräch zu kommen und das köstliche Buffet vom Caterer Herrn Werden zu genießen. Die üppige Tischdekoration kam auch dieses Jahr zum Teil aus dem riesigen Fundus unserer Lionsfreundin Susanne Fischer, die alle Teilnehmer ermutigte, am Ende des Abends alle Dekoartikel mitzunehmen.

Begleitet wurde der Abend durch eine fast einstündige musikalische Einlage durch das Trio Iuliana Claus (Sopran), Dr. Nicole Besse (Sopran, Violine) und Erik Arndt (Klavier, Akkordeon).

Im Anschluss spielte unser Lionsfreund Jörg Schäfer auf dem Klavier entspannte Lounge-Jazzmusik, die den Gesprächsfluss im Saal um mindestens eine Oktave bereicherte.

Der Abend klang Lions-üblich gegen 22 Uhr aus und alle Lions-Freunde verabschiedeten einander mit den herzlichsten Wünschen zum anstehenden Weihnachtsfest und auf ein gesundes Wiedersehen im Jahr 2026.

Lions-Abend: Eine Weinverkostung mit Tiefgang

Am 24. November trafen sich 28 Lionsfreunde und Gäste beim Präsidenten privat in „Huize Zonnenwende“, Lemiers (NL), zu einer Weinverkostung. Um das sensorische Geheimnis des Weins besser zu verstehen, erläuterte uns Frau Dr. Nassim Böven, niedergelassene HNO-Ärztin aus Aachen und bereits mehrfach zu Gast bei unseren Clubabenden, in einem kurzen, aber hochinteressanten Vortrag die medizinischen Feinheiten von Geruchs- und Geschmackssinn. Bereichert durch dieses neue Wissen über unsere vielfältigen Körperfähigkeiten, waren wir gespannt auf die „Probe aufs Exempel“ – in Form der Weinverkostung selbst.

Herr Helmut Windeck, langjähriger Sommelier, ließ uns mit kurzweiligen Geschichten zu den verschiedenen Weinen, die allesamt hervorragenden Tropfen der Inseln Sizilien, Mallorca und Sardinien degustieren. Der ganze Abend wurde untermalt von jazziger Loungemusik, gespielt von Jörg Uwe Schäfer am Klavier, sodass mit zunehmender Begeisterung der Weinverkoster – und des Musikers – der Geräuschpegel langsam, stetig, aber angenehm anstieg.

Alkohol regt den Appetit an, und dieser konnte anschließend – auch bei den nicht Alkohol konsumierenden Gästen – mit Häppchen einer deutsch-französisch-niederländischen Käseplatte gestillt werden. Die sonst unsere Abende limitierende „Lions-Zeit“ – 22 Uhr – wurde an diesem Tag durch gute Laune und zahlreiche Gesprächsthemen großzügig überschritten.

Präsidentenabschied

Lions-Jahre gehen schnell vorüber. Und wieder war es für uns Zeit, eine Präsidentin zu verabschieden. Dr. Susanne Fischer hat uns durch ein hochspannendes Jahr voller interessanter Veranstaltungen und Einblicke geführt. Nun wird Roman Wienert die Präsidentennadel im kommenden Jahr 2024/25 tragen. Auf einer Abschiedsfeier dankten die Mitglieder der scheidenden Präsidentin.

Wir sind wieder da!

Wären Lions-Jahre Symphonien, dann wäre 2019/20 „Die Unvollendete“. Mitten ins Frühjahrsprogramm platzte das Coronavirus. Dem Vorstand blieb nichts übrig, als die Notbremse zu ziehen und sämtliche noch ausstehenden Veranstaltungen abzusagen. Das traf etwa unsere gemeinsame Reise ins französische Lille über Himmelfahrt, die Besuche im Institut für Kraftfahrzeuge und dem für Verkehrswesen an der RWTH und eine Wanderung durchs Hohe Venn mit Besichtigung der „Peak“-Brauerei, den feierlichen Präsidentenabschied und alles, noch für den Rest des Halbjahres angedacht war und möglich gewesen wäre.

So wenig erfreulich der Ausfall auch war, es gab auch eine gute Seite: Trotz der zweitweise steil ansteigenden Infektionszahlen in Nordrhein-Westfalen gab es unter unseren Clubmitgliedern keine ernsthaften Erkrankungen. Unsere Mitgliederversammlung konnten wir kurzerhand – eine Premiere – ins Digitale verlegen (womit sich der Kreis zu den Veranstaltungen mit Schwerpunkt Digitalisierung zu Beginn des Lions-Jahres schloss) und hielten sie als Videokonferenz über das Programm GoToMeeting ab. Der Club ist weiterhin handlungsfähig und unsere Partner, die von uns geförderten Initiativen für benachteiligte und behinderte Kinder in der Städteregion Aachen, können auf uns zählen.

Habemus Praesidentem! Ansgar Stöcker (links) bei der Verleihung der Lions-Amtsnadel durch seinen Vorgänger Marc Heckert im Rahmen einer improvisierten Zeremonie bei der jüngsten Vorstandssitzung. Foto: Max Grahn

Und wir haben auch einen neuen Präsidenten: Ansgar Stöcker hat als Nachfolger von Marc Heckert die nicht einfache Aufgabe übernommen, den Verein nach Monaten der erzwungenen Ruhe wieder vorsichtig in ein aktiveres Fahrwasser zu führen.

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