Zu Besuch in der Viktor-Frankl-Schule

Schulleiterin Beate Jahn (hinten) erläuterte uns das pädagogische Konzept der Schule und stellte uns Räumlichkeiten und Ausstattung vor. Foto: Heckert

Der Abend führte uns in die Viktor-Frankl-Schule, mit vollem Namen LVR – Rheinische Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung in Aachen, die unser Lions Club seit vielen Jahren unterstützt. Dort wurden wir von der Schulleiterin Beate Jahn empfangen. Benannt ist die Schule nach Dr. mult. Viktor Emil Frankl (1905 – 1997), dem Wiener Universitätsprofessor, Neurologen und Psychiater, Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse mit 29 Ehrendoktoraten an Universitäten im In-und Ausland. Aus Frankls Gedanken leitet sich auch die Leitidee der Schule ab: „Bewegen und bewegt werden – Tore zum Leben und Lernen“.

„Unsere Schulsituation fordert von denSchülern und Schülerinnen und von den Erwachsenen immer wieder ein Begegnen mit einmaligen, einzigartigen Lebenssituationen. Zuweilen erscheinen die Lebensumstände unüberwindbar. Hier gilt es nach Viktor Frankl, ,die Trotzmacht des Geistes‘ entgegen zu setzen“, sagte Beate Jahn.

Die im Ganztag unterrichtende Schule mit 300 Schülern, 80 Lehr- und vielen weiteren Fachkräften besitzt eine heterogene Schülerschaft, darunter Kinder mit schwersten Körperbehinderungen bis zu extremen psychischen Belastungen, die alle nach Möglichkeit zu einem Abschluss geführt werden. Dies bedeutet ein ganzheitliches Förderkonzept in gemischten Klassen mit therapeutischer Begleitung.

Im Snoezelraum mit hellen Farben und sanften Lichtern können Schüler entspannen – wer hätte so etwas nicht selbst gerne zu Hause? Foto: Heckert

Die Gestaltung der Schule unterstützt diesen Ansatz, wo es nur geht, wie bei der Führung durch die Schule in den vielfältig und engagiert gestalteten Räumlichkeiten sichtbar wurde. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage der Schule.

Frau Jahn bedankte sich mit einer Bildergalerie für die Unterstützung durch den Club. Auf der Führung beantwortete Frau Jahn noch viele Fragen, bevor der Präsident ihr unseren Dank aussprechen konnte. Anschließend traf man sich in geselliger Runde im nahegelegenen Café „Ferbers“.

(Text: Max Grahn)

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