Das digitale Rückenmark der Region: Ein Besuch im Glasfaser-Verteilzentrum von NetAachen

An diesem Abend wurden wir geistig neu verkabelt. Ein ungewöhnlicher Besuch führte uns in eine der Schaltzentralen von NetAachen, wo wir vom Technischen Leiter Michael Gayer empfangen wurden.

Nach einer Sicherheitseinweisung wie im Flugzeug wurde es schnell technisch. Da das Gehirn des Protokollanten noch auf Kupferbasis arbeitet, kann es die vielfältigen physikalischen Aspekte der Ausführungen von Herrn Gayer nicht in der gebührenden Form wiedergeben.

Beindruckend war jedoch die Entwicklung und Leistungsfähigkeit dieser nur 125 Mikromillimeter starken Glasfaserleitungen kennenzulernen und vorgeführt zubekommen.

Jedoch lernten wir nicht nur die Funktion kennen, sondern durften auch selbst erleben, welche feinmechanischen Fertigkeiten vonnöten sind, um nur ein einfaches Kabel zu verschweißen. Unter der Anleitung Herrn Gayers durften unsere Mitglieder denn auch selbst Kabel spleißen.

Leider waren nicht alle Verschweißungen unserer nicht immer ganz feinfühligen Behandlung gewachsen, so dass die eine oder andere neu angelegte Verbindung doch locker wieder „geknackt“ wurde. Die Glasfaserversorgung der Innenstadt war aber weiter gewährleistet, so dass nach nach einem herzlichen Dank an den Referenten der Club den Abend im Restaurant „Living Room“ ausklingen lassen konnte.

(Text: Max Grahn, Fotos: Marc Heckert)

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